Satzung

Satzung des Waldkindergartens Waldzwerge Stade e.V.

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

  • Der Verein führt den Namen „Waldkindergarten Waldzwerge Stade e.V.“
  • Der Sitz des Vereins ist Stade.
  • Der Verein ist im Vereinsregister Tostedt eingetragen.
  • Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  • Der Verein kann Mitglied in anderen Vereinigungen und Organisationen sein.

§ 2 Vereinszweck

  • Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 ff ) in der jeweils gültigen Fassung.
  • Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe.
  • Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
  • das Betreiben eines Natur- und Waldkindergartens, indem der individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes durch Natur- und Wald pädagogische Betreuung Rechnung getragen werden soll.
  • Aktivitäten in der Natur, um ökologisches Bewusstsein bei Kindergartenkindern zu fördern.
  • Umweltpädagogische Veranstaltungen in der Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen sowie Erwachsenenbildungseinrichtung
  • Ausstellungen
  • Konzeption regionaler Umweltprojekte
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden

§ 3 Selbstlosigkeit

  • Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  • Mittel des Vereins dürfen nur für die Satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
  • Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
  • Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    § 4 Mitglieder

  • Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristische Personen werden, die seine Ziele unterstützen.
  • Der Verein hat folgende Mitglieder:

– ordentliche Mitglieder

– jugendliche Mitglieder (bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs)

– Fördermitglieder

– Ehrenmitglieder

Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben ein Stimmrecht und können in Vereinsämter gewählt werden. Bei Jugendlichen Mitgliedern wird das Stimmrecht über die Erziehungsberechtigten ausgeübt.

Jugendliche Mitglieder werden mit Vollendung des 18. Lebensjahres zu ordentlichen Mitgliedern.

Fördermitglieder sind nicht Stimmberechtigt und können keine Vereinsämter übernehmen.

  • Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.
  • Die Mitgliederschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  • Der Austritt eines Mitgliedes ist innerhalb einer Frist von 4 Wochen zum Jahresende möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden.
  • Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins grob verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für sechs Monate im Rückstand bleibt, kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.

Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.

Gegen den Beschluss zur Ausschließung kann innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

§ 5 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

Die Mitgliederversammlung kann eine Beitragsordnung verabschieden, die Art, Umfang und Fälligkeit des Beitragsleistung regelt.

§ 6  Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. a) die Mitgliederversammlung
  2. b) der Vorstand

    § 7 Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung ist einmal Jährlich einzuberufen.
  • Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 15% der Vereinsmitglieder schriftlich und unter der Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
  • Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Wahrung der Einladungsfrist von mindestens 4 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreiben folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
  • Beschlüsse können auch schriftlich gefasst werden. Dazu wird die Beschlussvorlage allen Mitgliedern per Post (per E-Mail) mit einer Frist von 4 Wochen zur Stimmgabe vorgelegt. Stimmabgaben, die nicht bis zum Ende der Frist beim Verein eingehen, gelten als Enthaltungen.
  • Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern spezielle Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über:

– Strategie und Aufgabe des Vereins

– Beteiligungen

– Aufnahmen und Darlehen

– Beiträge

– Alle Geschäftsordnungen des Vereins

– Satzungsänderungen

– Auflösen des Vereins

Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen.

Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.

  • Jede Satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig – ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Vereinsmitglieder.
  • Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse (mit Ausnahme von Satzungsänderungen und bei Auflösung des Vereins bei ¾ der anwesenden Mitglieder) mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  • Jedes Mitglied hat eine Stimme.
  • Das Stimmrecht kann durch schriftliche Vollmacht auf ein anderes Mitglied übertragen werden. Die Vollmacht ist nur gültig, wenn sie dem Vorstand vor Beginn der Mitgliederversammlung vorgelegt wurde. Kein Mitglied darf aber mehr als drei Stimmen auf sich vereinen. Die eigene und die übertragenen Stimmen können nur einheitlich abgegeben werden. Die Stimmrechtsübertragung kann nur für die jeweilige Mitgliederversammlung insgesamt erteilt werden.
  • Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem / der Versammlungsleiter/-in und dem/der Schriftführer/-in zu unterzeichnen ist.

    § 8 Der Vorstand

  • Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

– 1. Vorsitzende(n)
– 2. Vorsitzende(n)
– 1 Kassenwart
– 1 Schriftführung
– 1 Elternvertreter
– 1 Beisitzer (Mitarbeitervertreter)

Der Verein wird durch den ersten und zweiten Vorsitzende(n) gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

  • Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.

Die Mitglieder des Vorstandes bleiben solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.

Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt.

  • Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

– Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung.
– Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
– Beschlussfassung über Aufnahmeanträge, Ausschlüsse von Mitgliedern.
– Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung.
– Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen
– Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen / Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis.
– Verwaltung des Vereinsvermögens
– Verwaltung der Mitarbeitergehälter, Information der Vereinsmitglieder über Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarungen und den geprüften Rechnungsabschluss Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern.

  • Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens 4 mal statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 14 Tagen.
  • Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind.
  • Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich (per E-Mail oder Online) oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fern mündig erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind ebenso schriftlich niederzulegen und von mindestens 2 Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen wie solche regulärer Sitzungen.
  • Der Elternvertreter wird aus der Gesamtheit der im „Waldkindergarten Waldzwerge Stade e.V.“ vertretenen Elternschaft benannt.
  • Der Mitarbeitervertreter wird aus der Gesamtheit der Mitarbeiter ( Zwerge und Minis) gewählt.

    § 9 Aufnahme und Kündigung von Kindern

Über die Aufnahme von Kindern entscheidet ein Ausschuss der aus folgenden Mitgliedern besteht:

  • den Mitarbeitern des Waldkindergartens Waldzwerge Stade und
  • einem Mitglied des Vorstandes

    § 10 Satzungsänderungen

  • Für den Beschluss von Satzungsänderungen ist eine Dreiviertel Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung (im Rahmen der satzungsmäßigen Frist) zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
  • Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern sofort schriftlich mitgeteilt werden.

    § 11 Beschlussfassung

  • Die Beschlussfassung erfolgt durch Handzeichen und Abzählung.
  • Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, soweit nicht andere Bestimmungen der Satzung eine andere Stimmenmehrheit vorschreiben.

    § 12 Beurkundung von Beschlüssen

    Die in Mitgliederversammlungen und in Vorstandssitzungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

    § 13 Datenschutz

  • Im Rahmen der Mitgliederverwaltung werden von den Mitgliedern folgende Daten erhoben (Name, Vorname, Anschrift, E-Mail Adresse, Bankverbindung usw.). Diese Daten werden im Rahmen der Mitgliedschaft verarbeitet und gespeichert.
  • Darüber hinaus veröffentlicht der Verein die Daten seiner Mitglieder intern wie extern nur nach entsprechenden Beschlüssen der Mitgliederversammlung und nimmt die Daten von Mitgliedern aus, die einer Veröffentlichung widersprochen haben.

    § 14 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

  • Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine ¾ – Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich.
  • Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
  • Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den BUND- STADE, Adresse: Am Bohrfeld 8, 21684 Stade (Hans-Kelm-Haus); der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützigen Zwecke zu verwenden hat.

Stand: 17. Mai 2017

Gültige Version vom 17. Mai 2017 nach Abstimmung durch die Mitgliederversammlung

  • Walkindergarten Stade
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